Dieter Dänzer trifft Daniella Moll und Alexander Cornelius von Sencrop

In diesem Podcast begrüßt Dieter Dänzer Frau Daniela Moll, Teamkoordinatorin D / A / CH und Alexander Cornelius, Geschäftsentwicklung und Vertrieb Deutschland von der Firma Sencrop. Das Know-how von Secrop soll Landwirte, Lohnunternehmer und Berater in die Lage versetzen, bessere pflanzenbauliche Entscheidungen zu treffen und so helfen Anbaurisiken zu verringern – mit gleichzeitig positiven Umwelteffekten.

Sencrop hat laut eigenen Angaben das größte vernetzte agrarmeteorologische Datennetzwerk in Europa aufgebaut. So sollen mit Hilfe der Daten von 25.000 Wetterstationen über die datengesteuerte Präzisions-App bereits mehr als 20.000 Landwirten eine pflanzenbezogene Sicht auf die ultralokalen Wetterbedingungen, Krankheits- und Schädlingsrisiken und ihren Bewässerungsbedarf ermöglicht werden. Addiert man das Geld der drei Finanzierungsrunden des 2016 in Frankreich gegründeten Startups auf, dann ergibt sich ein Betrag von rund 30 Millionen Dollar. Sie fragen sich vielleicht auch, warum Venture Capital-Finanzierer so viel Geld in eine vereinfacht ausgedrückt Wetterplattform investieren? Die Antwort war für die Podcast-Gäste sehr einfach: „Weil Sencrop viel mehr ist als nur eine Wetterplattform! Wir haben einerseits die Wettervorhersage und die an meteorologische Kleinklimabedingungen geknüpfte agronomischen Empfehlungen in das Zeitalter der digitalen Landwirtschaft überführt. Bei allen Landwirten weltweit ist deren Alltag doch von regelmäßigen Feldbegehungen und dem systematischen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bestimmt, um Krankheiten in den Beständen ihrer Kulturpflanzen vorzubeugen. Mit den von uns bislang entwickelten vier verschiedenen Wetterstationen Raincrop, Windcrop, Leafcrop und Solarcrop können die Landwirte lokal genau für ihre Parzellen präzise und zuverlässig die Agrar-Wetterdaten erfassen. Zum einen lassen sich diese direkt auf dem Smartphone abrufen und zum anderen können die Landwirte, Lohnunternehmen und Pflanzenbauberater auf der Grundlage dieser Daten noch bessere Entscheidungen treffen. Dies fängt bei der Reduzierung unnötiger Rüstzeiten an, weil das Wetter dem Einsatz von Düngerstreuer oder Pflanzenschutztechnik einen Strich durch die Rechnung macht. Mit Hilfe von Krankheitsprognosemodellen lassen sich außerdem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln optimieren oder auch die Bestände besser vor extremen Wetterbedingungen und Krankheiten schützen.“

In dem Podcast erläutern die beiden Sencrop-Repräsentanten nicht nur wie gut das Netzwerk der Plattform in Deutschland bereits ausgebaut ist, sondern unter anderem auch, was die Hardware, sprich die verschiedenen Wetterstationen, und die Software-Nutzung kosten.

Dieter Dänzer trifft Bernard Krone, Aufsichtsratschef der Krone Holding

In diesem az Technik Talk Podcast begrüßt Dieter Dänzer den Aufsichtsratschef der Krone Holding, Bernard Krone. Mit ihm leitet ein Bernard Krone in 4. Generation das 1897 in Ochtrup / Westfalen gegründete und seit 1906 im niedersächsischen Spelle ansässige Familienunternehmen. Mit den beiden Sparten Landtechnik und Nutzfahrzeuge wurden im letzten Geschäftsjahr mehr als 2,2 Milliarden Euro umgesetzt.

Bernard Krone gibt tiefe Einblicke in die Firmenstruktur und hat nicht einmal um den heißen Brei herumgeredet. Natürlich war auch die gemeinsam von Krone und Lemken vor kurzem vorgestellten Konzeptstudie „Combined Powers“ ein Thema. Dabei geht es um eine autonom agierende Verfahrenstechnische Einheit (VTE), sprich ein dieselelektrisch angetriebenes, unbemanntes Fahrzeug. Damit demonstrieren die beiden Mittelständler, dass mittels einer strategischen Allianz selbst vergleichsweise kleine Hersteller ein richtig großes Rad zu drehen in der Lage sind! Was das VTE betrifft, so hat er beispielsweise verraten, dass die aktuelle Version mit nur einem Anbauraum nur eine Zwischenstation wäre. Denkbar seien auch zwei Anbauräume oder auch unterschiedlich stark motorisierte VTE. Die Marktreife sieht er nicht vor vier bis fünf Jahren.

Weitere im Podcast angesprochen Themenfelder:

  • In der Krone-Holding sind die beiden Konzernbereiche Nutzfahrzeuge und Landtechnik gebündelt, welcher Bereich liegt Ihnen mehr am Herzen?
  • Die Umsatzrendite hat sich zwar im letzten Geschäftsjahr von 2,2 auf 4,4 Prozent verdoppelt, aber reicht dies um nachhaltig erfolgreich wirtschaften zu können?
  • Welcher Bereich ist ertragreicher, welcher volatiler?
  • Mit Blick auf Wandel und Technologieoffenheit: In das Aufliegerbusiness ist Krone erst vor rund 50 Jahren eingestiegen – in der Landtechnik hat sich Krone auf die Futtererntetechnik spezialisiert und andere Technologien wie Anhänger oder Bodenbearbeitungsgeräte auslaufen lassen. Würden Sie diese Schritte in der Retroperspektive als Game-Changer für Krone bezeichnen?
  • Krone und die Aktivitäten im Landtechnik-Fachhandel aktiv. Der LVD Krone gilt als der größte Vertriebspartner von John Deere in Europa. Nachdem dieser vor Jahren im Rahmen der Erbregelung abgespalten und von der Schwester separat geführt wurde, hat diese vor kurzem das Unternehmen wieder in die Krone Stiftung eingebracht.
  • Was wahrscheinlich viele Zuhörer auch nicht so auf dem Schirm haben dürften ist, dass in der Krone-Holding mit D. Lankhorst & Co mit 8 Standorten, Lankhorst Nord mit 4 Standorten sowie Faltner Landtechnik mit 2 Standorten zumindest Deutschlands größter Vertriebspartner von Deutz-Fahr konsolidiert wird, Stichwort E.M.S. Retail. Dazu kommt beispielsweise auch noch die Agri Baden-Württemberg – antizipiert damit Krone die Strategie der international agierenden Fullliner peu à peu den Marktzugang über ihre Vertriebskanäle für andere Lieferanten zu verhindern?
  • Im Süden gibt es ein Factory Outlet den AgriPark Oberbayern in Kirchdorf. Ein gemeinsamer Vertriebs- und Service-Standort, den die beiden Familienunternehmen KRONE und LEMKEN gegründet hatten. In 2019 wurde ein Fusionskontrollverfahren hinsichtlich der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens von Lemken und der E.M.S. eingeleitet. Ist in dieser Richtung noch mehr geplant?
  • Nachdem Krone im September letzten Jahres erst das für rund 20 Millionen Euro gebaute neue Validierungszentrum Future Lab eingeweiht hatte, hat die Bekanntgabe über eine weitere hohe Investition von 40 Millionen Euro vor drei Monaten für den Neubau eines Ersatzteil- und Logistikzentrums die Branche aufhorchen lassen – läuft alles nach Plan, wann rechnen Sie denn damit, dass es in Betrieb gehen kann?
  • Was ist für Sie momentan das innovativste Produkt aus dem Hause Krone, die Pelletpresse Premos 5000?

Dieter Dänzer trifft Christoph Kempkes und Christian Seelmann von der RWZ Rhein Main

Erstmals begrüßt Dieter Dänzer in einem Podcast zwei Herren aus dem Landtechnik-Fachhandel, und zwar Christoph Kempkes und Christian Seelmann von der RWZ Rhein-Main. Diese gilt mittlerweile als Benchmark für Rentabilität nicht nur was den genossenschaftlichen Landtechnik-Fachhandel anbelangt.

Die RWZ Rhein-Main hat in den letzten Jahren zahlreiche Schritte im Rahmen der vom Vorstandsvorsitzenden Christoph Kempkes verkündeten „Vorwärts-Strategie“ in der Sparte Agrartechnik gemacht. Mittlerweile gilt diese sogar als Benchmark für Rentabilität nicht nur was den genossenschaftlichen Landtechnik-Fachhandel anbelangt – sie stellt ja bekanntlich den Award-Gewinner „TOP Retailer – Landtechnik 2022“ den wir vom New Ideas Think Tank gemeinsam mit der agrarzeitung ausloben!

Seien Sie gespannt, was die beiden Herren zur aktuellen Situation den Neu- und Gebrauchtmaschinen-Markt betreffend, die zu umschiffenden Klippen, die Zukunftsprojekte und den diversen Mergern zu erzählen haben. In den letzten Jahren hat die RWZ Rhein-Main ja vor allem dadurch aufmerken lassen, dass sie gezielt national und international in den Ausbau der Landtechnik-Sparte investierte.

Weitere Themenfelder, die diskutiert wurden, sind:

  • Schon seit längerem wird gemunkelt, dass die RWZ die Organisationsstruktur der Landtechniksparte neu aufstellen und rechtlich selbständige Einheiten schaffen werde. Im Podcast wird der aktuelle Stand erläutert.
  • Wenn man die Übernahmen, respektive Kooperationen mit Privathändlern in Deutschland und Frankreich sowie Neubauprojekten der RWZ aufzählen möchte, dann reichen einem schon lange nicht mehr die zur Verfügung stehenden Finger der beiden Hände aus! Können die Privathändler dem Druck des Marktes und der Hersteller nicht mehr standhalten?
  • Gibt es hinsichtlich der Expansionsstrategie aus Frankreich Neues zu berichten? Warum hat die RWZ eigentlich überhaupt mit der schweizerischen Genossenschaft GVS in 2018 die gemeinsame Agrartechnik-Holding Agro Rhin gegründet?
  • Vor wenigen Wochen wurde die Übernahme des Steyr Center Nord in Österreich vermeldet. Welche Ziele werden denn noch angesteuert? Ist die Umfirmierung in „agxor Austria Vertriebsgesellschaft
    Ost GmbH“ als Blaupause für die Namensgebung der künftigen deutschen Landtechnikgesellschaften anzusehen?
  • Was hat es mit den Beteiligungsgerüchten der RWZ an dem Unternehmen Vineyard Cloud auf sich, das mit seiner Smart-Farming-Software auf zukunftssichernde Bedürfnisse
    der Winzer ausgerichtet ist.

Dieter Dänzer trifft Dr. Micha Münzenmay und Dr. Paul Schulze-Cleven, Geschäftsführer von Nevonex

Im Podcast begrüßt Dieter Dänzer zwei der drei Geschäftsführer von Nevonex, einem jüngst ausgegründeten Projekt des Bosch Konzerns: zum einen den Chief Technology Officer Dr. Micha Münzenmay, und zum anderen Dr. Paul Schulze-Cleven, den Chief Marketing Officer.

Nevonex steht für ein digitales Ökosystem für die Bereitstellung Digitaler Dienste ohne Fabrikatseinschränkungen bei den Landmaschinen, welches in 2019 mit der Agritechnica-Silbermedaille ausgezeichnet wurde. So vereine Nevonex herstellerunabhängig Digitale Dienste verschiedener Anbieter in einer Oberfläche und Hardware – so wie man es vom „App-Store“ auf dem Smartphone kenne: Kompatibel ohne Schnittstellenprobleme – einfach und schnell nachrüstbar auf vielen Traktoren und Landmaschinen.

Mit der Nevonex-Lösung sollen sich landwirtschaftliche Arbeitsprozesse herstellerübergreifend optimieren lassen. So lassen sich mit den Digitalen Diensten Maschinenfunktionalitäten überwachen, Aktivitäten und Daten loggen oder Steuerbefehle an die unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Geräte senden. Außerdem lassen sich weitere Cloud-Systeme als Quellen relevanter Informationen einbinden.

So bietet Nevonex als offene, herstellerunabhängige Betriebsumgebung den Anbietern von Hard- und Software für landwirtschaftliche Anwendungen auf Traktoren und Landmaschinen die benötigten Schnittstellen für zuverlässige Verbindungen. Wobei die zum Einsatz kommende Infrastruktur nicht nur eine Kompatibilität und Interoperabilität zwischen den Maschinen untereinander gewährleistet, sondern auch zwischen den Maschinen und Datensystemanbietern. Die Plattform ist grundsätzlich offen, egal welcher Hersteller die Maschine und welches Unternehmen den Digitalen Dienst programmiert hat. Die Landwirte und Lohnunternehmer können sich im Übrigen ganz individuell ihr Paket an Diensten zusammenstellen, ohne sich in irgendeiner Weise um Kompatibilitätsfragen im System kümmern zu müssen.

Falls dennoch einmal Probleme auftreten sollten, bietet Nevonex einen 24/7-Service, wie dies Bosch bei dem Notrufsystem E-Call im Pkw-Bereich ja auch gewährleistet. Außerdem ist die Nevonex-Hard- und Software so angelegt, dass selbst weit in die Zukunft reichende Ansätze integrierbar sind. Die Landwirte und Lohnunternehmer könnten sich darauf verlassen ein zukunftsfähiges Konzept zu nutzen, welches alle Möglichkeiten nach dem jeweiligen aktuellen Stand der Technik offeriere, verspricht Bosch. Wie dies alles vonstattengeht, erläutern die beiden Nevonex-Geschäftsführer im Podcast.

Technik Talk Podcast mit Günter Ordnung, Geschäftsführer von Argo Tractors

Den meisten von Ihnen dürfte der familiengeführte, italienische Industriekonzern Argo Tractors allenfalls bekannt sein durch die ein oder andere der drei Traditionsmarken McCormick, Landini und Valpadana. Dabei sind aus den fünf Traktorenwerken in Norditalien in 2021 nach einer Produktionssteigerung zum Vorjahr von 35 Prozent rund 15.000 Einheiten im Leistungsbereich von 45 bis 310 PS gerollt und international vermarktet worden. Dass Argo Tractors vor allem hierzulande “unter dem Radar fliegt” dürfte sich damit erklären lassen, dass die Traktoren der drei Marken in den deutschen Zulassungsstatistiken der letzten Jahre oftmals gar nicht separat aufgeführt waren, sondern sich subsumiert unter Sonstige wiederfanden. Der Bekanntheitsgrad dürfte aber aus verschiedenen Gründen zulegen. So hat Argo Tractors Ende März in Burgoberbach bei Ansbach seine deutsche Vertriebsniederlassung vor mehr als 10.000 Besuchern offiziell eröffnet. Seit Günter Ordnung vor zwei Jahren die Geschäftsführung übernommen hat, geht es sowohl bei den Zulassungszahlen der beiden Marken McCormick und Landini, aber vor allem auch beim DSI, dem Händler-Zufriedenheits-Barometer, steil aufwärts. Auch wenn sich mit der Steigerung auf 1 Prozent Marktanteil bei einem in 2021 vor allem im Leistungsbereich unter 50 PS prosperierenden Gesamtmarkt nicht wirklich Staat machen lasse, seien die 349 zugelassenen Traktoren eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2019, also, bevor er die Verantwortung übernommen habe. Im hörenswerten Podcast erläutert er unter anderem auch, was sich hinter seiner Kompetenz-Zentrum-Vertriebsstrategie verbirgt.

Technik Talk Podcast mit Michael und Philipp Horsch, Geschäftsführung von Horsch

Im az Technik Talk Podcast geben Michael und Philipp Horsch einen Einblick in die Zukunftsprojekte wie den Drill-Roboter, die Entwicklungen in der Pflanzenschutztechnik oder auch die Neubauprojekte hierzulande in Schwandorf, Ronneburg und Landau sowie in Brasilien – die größten Bauprojekte in der Unternehmensgeschichte. Die Brüder und Geschäftsführer des Familienunternehmens erläutern die gewaltigen Chancen, die das Unternehmen in Nord- und Südamerika habe, machen aber auch kein Hehl daraus, dass Horsch von dem Einmasch Russlands in die Ukraine und die darauf verhängten Sanktionen besonders betroffen sei. Denn diese beiden Länder gehörten in 2021 neben Frankreich zu den wichtigsten Exportmärkten. So sollen auf diese beiden von dem Allzeit-Rekordumsatz von knapp 700 Millionen Euro sogar ein Anteil von über 40 Prozent entfallen sein.
Es kann jedem nur empfohlen werden, sich die Zeit zum Anhören des Podcast zu nehmen. Die Philosophie, für die die Brüder als Führungskräfte des Maschinenbauers stehen, wird darin einzigartig vermittelt.

Technik Talk Podcast mit Christoph Gröblinghoff, Geschäftsführer von Fendt

Der Exklusiv-Interviewtermin in Marktoberdorf mit Christoph Gröblinghoff, dem „Mr. Fendt“, war überaus interessant. Was es in dem Technik Talk Podcast zu hören gibt, hat es wirklich in sich! Der AGCO Vice-President und Vorsitzender der Geschäftsführung von Fendt ist in dem Technik Talk Podcast keiner auch noch so unbequemen Frage von Dieter Dänzer eine Antwort schuldig geblieben. Wobei das Sprechen über die frohen Botschaften, wie das Allzeit-Rekord-Geschäftsergebnis sowohl des AGCO-Konzerns als auch der Marke Fendt, im hörbar Freude bereiteten. Darüber, welcher Aufwand dafür zu betreiben war aufgrund der Corona-bedingten Zulieferengpässe, macht er jedoch keinen Hehl. Ein kurzer Rückblick auf 25 Jahre Fendt im AGCO-Konzern fehlt ebenso wenig wie Erläuterungen warum die Ladewagenproduktion von Waldstetten nach Wolfenbüttel verlagert wird. Oder auch warum im 2. Quartal 2022 die Produktion der gezogenen Feldspritze Fendt Rogator 300 eingestellt werde und man sich mit Blick auf die Applikationstechnik nur noch auf selbstfahrende Feldspritzen konzentriere.

Im Übrigen gibt er einen kurzen Ausblick wie im August des Jahres die Feldtage in Wadenbrunn ablaufen sollen und was die Vertriebspartner, Landwirte und Lohnunternehmer dort an Neuheiten erwarten wird – unter anderem beispielsweise ein neues Häckslermodell. Den Blick noch weiter in die Zukunft macht er mit seinen Ausführungen zum Serienstart des e100-Vario und über die Ehrung von Fendt seitens der DLG mit dem “Agrifuture Concept Award”. Im dem Modellprojekt H2Agrar untersuchen verschiedene Partner, wie eine Wasserstoffinfrastruktur für eine landwirtschaftliche Nutzung aussehen kann. Die Aufgabe von AGCO/Fendt liege in der Bereitstellung von wasserstoffbetriebenen Traktoren.

Technik Talk Podcast mit Christian Dreyer, Geschäftsführer von Amazone

Als seinen Gesprächspartner in diesem Technik-Talk-Podcast begrüßt Dieter Dänzer den von der agrarzeitung zum Agrarunternehmer des Jahres 2019 gekürten Christian Dreyer. Der studierte Diplomwirtschaftsingenieur übernahm 1999 die Geschäftsführung des Familienunternehmens Amazone in Hasbergen-Gaste von seinem Vater Klaus. Was man sicherlich auch noch erwähnen sollte ist, dass Christian Dreyer von 2016 bis 2020 als Vorsitzender des Branchenverbandes VDMA Landtechnik gewirkt hat. Neben den Informationen zum Geschäftsergebnis 2021 – die Amazone Gruppe, in der rund 2.000 Mitarbeiter in über 70 Ländern beschäftigt werden ist in zwei Jahren kumuliert um über 40 Prozent auf mittlerweile 655 Millionen Euro gewachsen – werden in dem Podcast diverse Neuheiten angesprochen. Beispielsweise die Direkteinspeisung DirectInject, die vor Kurzem mit der Agritechnica-Silber-Medaille 2022 ausgezeichnet wurde für eine schnelle, flexible und bedarfsgerechte Zudosierung von Pflanzenschutzmitteln. Oder aber den UX SmartSprayer von Amazone, der für Spot Farming auf höchstem Niveau im Praxiseinsatz steht und in der Frühjahrssaison 2021 mit 36 Meter Arbeitsbreite in den Praxiseinsatz ging. Im Alltag eines großen Ackerbaubetriebs wird in Echtzeit die punktgenaue Applikation von Blattherbiziden „Grün in Grün“ durchgeführt. Die Anhängefeldspritze UX 5201 SmartSprayer integriert die Kameratechnik und KI-Bildverarbeitung von Bosch mit dem pflanzenbaulichen Know-how von xarvio zu einem einmaligen Pflanzenschutzsystem. Mit schlagspezifischen Schwellwerten und dem gleichzeitigen Einsatz von Flächen- und Spotapplikation in einer Überfahrt könne der Herbizidaufwand um bis zu 70 Prozent und mehr reduziert werden.

Technik Talk Podcast mit Steven van Kooten Niekerk, Geschäftsführer von New Holland

Der Gesprächspartner im aktuellen Technik Talk Podcast, Steven van Kooten Niekerk, steuert seit Februar 2022 als Cluster Director New Holland Benelux und Germany einen Markt mit rund 400 Millionen Umsatz in dem von dem Fabrikat über 4.000 Traktoren und 300 Mähdreschern abgesetzt werden. In der Vita des seit vielen Jahren in Bielefeld wohnenden Niederländers finden sich des Weiteren spannende Stationen, unter anderem bei der GEA Group AG, einem der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie. Oder auch bei Claas, wo er als Regional Director für die Sub-Sahara Africa Region für den dortigen Vertrieb des kompletten Produktportfolios verantwortlich zeichnete. Davor war er mehre Jahre bei Lely als General Manager für die Region West zuständig, die neben den BeNeLux auch Deutschland umfasste. Was seine Vita noch etwas schillernder macht, ist jedoch so ein Arbeitgeber wie Stork Fokker, für den er als Regionalleiter die Fluggesellschaft KLM-Air-France betreute mit einer Flotte von über 80 Flugzeugen.

Technik Talk Podcast mit Wilfried Müller, Geschäftsführer von Rauch

Im „Technik Talk Podcast“ spricht Dieter Dänzer mit Wilfried Müller, dem Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing von einem der „Hidden Heros“ der deutschen Landtechnik: der Firma Rauch! In den letzten zwei Jahrzehnten konnte das Familienunternehmen 5 Gold- und 8 Silbermedaillen der Agritechnica-Juroren einheimsen. Rauch kann man deshalb unstrittig als den ungekrönten Innovationskönig bezeichnen im Segment „Dosieren und Ausbringen von Granulaten“! Die jüngst in Betrieb genommene, größte Streuhalle in Europa dürfte dabei helfen, dass die Innovations-Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann.

Technik Talk Podcast mit Thomas Böck, Geschäftsführer von Claas

In der Premierensendung des „Technik Talk Podcast“ spricht Dieter Dänzer mit Thomas Böck über viele Aspekte hinsichtlich Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Was tut das Unternehmen, damit die Landwirte und Lohnunternehmer die EU-Vorgaben mit Blick ihre ökologischen Fußabdrücke erfüllen können? Im Übrigen erläutert der CEO von Claas auch noch seine Ansichten über Greenwashing, E-Mobilität, E-Fuels, Technologie-Offenheit, Carbon-Farming, Dokumentations- und Nachweispflichten.